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Eine kurze Übersicht zu PL/SQL Drucken E-Mail
  
Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 13:56

Ein kurzer historischer Abriß über die Entwicklung von PL/SQL und seiner steigenden Leistungsfähigkeit

PL/SQL steht für “Procedural Language extensions to SQL”. PL/SQL kann genutzt werden innerhalb der ORACLE Datenbank, auf dem ORACLE Server und auch in Client-Werkzeugen wie beispielsweise Oracle Forms. PL/SQL sieht SQL sehr ähnlich, fügt der Sprache aber Programmierkonstrukte hinzu, wie sie in anderen Sprachen auch existieren.

Vor dem Jahr 1991 war die einzige Möglichkeit, prozedurale Konstrukte innerhalb von SQL zu nutzen, der Einsatz von Pro*C. Dies ermöglichte es, SQL Befehle in C-Code einzubetten. Der C-Code wurde precompiliert, um die SQL Befehle in Bibliotheksaufrufe zu konvertieren.

1991 wurde PL/SQL 1.0 mit der ORACLE Version 6.0 eingeführt. Es war in seinen Fähigkeiten allerdings sehr eingeschränkt. PL/SQL 2.0 wurde in der ORACLE Version 7.0 vorgestellt. In diesem Upgrade hatte PL/SQL Unterstützung von Stored Packages, Stored Procedures, Stored Functions, PL/SQL Tabellen, benutzerdefinierte Records und Package extensions.

Version 2.1 wurde mit ORACLE Version 7.1 eingeführt. Es ermöglichte den Einsatz von Stored Functions innerhalb von SQL Befehlen und erlaubte dynamisches SQL mit Hilfe des DBMS_SQL Package. Weiterhin war es nun möglich, DDL Befehle innerhalb von PL/SQL Befehlen auszuführen.

PL/SQL Version 2.2 kam daher mit ORACLE Version 7.2. Implementiert wurde ein binärer Verschlüsselungsmechanismus (WRAPPING), der es PL/SQL-Programmierern erlaubt, ihren Quellcode innerhalb der Datenbank vor Zugriffen durch Dritte zu schützen. Außerdem konnte man mit Hilfe des DBMS_JOB Packages Jobausführungen einplanen.

Version 2.3 wurde vorgestellt in der ORACLE Version 7.3. Diese Version optimierte den Einsatz von PL/SQL Tabellen und fügte Möglichkeiten der File I/O hinzu (Package UTL_FILE).

PL/SQL Version 8.0 unterstützte die Verbesserungen in der ORACLE Version 8.0, einschließlich der Arbeit mit Large Objects (DBMS_LOB), objektorientiertes Design, nested tables, und ORACLE Advanced Queueing.

Aktualisiert ( Mittwoch, 21. Januar 2009 um 19:40 )
 
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